Ab wann sollte ich mir eine Hebamme suchen?

Die Suche nach einer Hebamme ist mitunter schwierig. Schwangere sollten sich möglichst schnell um kompetente Begleitung kümmern.

Hebammen sind wichtige Begleiterinnen während der Schwangerschaft.

Sie sind nicht nur deine Ansprechpartnerin im Geburtsvorbereitungskurs, unmittelbar vor, während und in den Wochen nach der Geburt. Sie können auch die allermeisten Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Du verbringst möglicherweise sehr viel Zeit mit deiner Hebamme und solltest ihr vertrauen und dich mit ihr wohlfühlen. Es lohnt sich deshalb, schon sehr früh nach einer Hebamme zu suchen, mit der du eine gute persönliche Beziehung aufbauen kannst.

Wann sollte ich mit der Hebammensuche beginnen?

Eigentlich kann man nicht früh genug damit anfangen, denn Hebammen sind tatsächlich sehr gefragt, vor allem in Großstädten mit hoher Geburtenrate wie Berlin. Aber auch wenn du auf dem Land wohnst, solltest du frühzeitig suchen. Natürlich sind die ersten Monate der Schwangerschaft eine besondere Zeit, in der neben der Vorfreude auch Unsicherheit mitschwingt. Deshalb warten viele Paare bis nach dem dritten Monat, um die Nachricht mit Freunden und Familie zu teilen. Mit der Hebammensuche solltest du jedoch nicht so lange warten, denn Hebammen sind sehr gefragt.

Du kannst sogar direkt nach dem positiven Schwangerschaftstest schon Kennenlerntermine vereinbaren. So hast du möglicherweise noch eine größere Auswahl zwischen mehreren Hebammen in deiner Nähe und kannst diejenige wählen, mit der die Chemie wirklich stimmt.

Die Aufgaben einer Hebamme sind vielseitig. Da sie neben der Nachsorge auch die meisten Vorsorgeuntersuchungen durchführen kann und dir bei allen Fragen rund um den Verlauf der Schwangerschaft weiter helfen, kannst du also schon in den ersten Schwangerschaftswochen (SSW) Termine bei ihr in der Hebammenpraxis wahrnehmen und sie so besser kennenlernen.

Zu diesen Themen kann dich die Hebamme schon in den ersten SSW beraten:

Welche Art von Hebamme sollte ich mir suchen?

Es gibt verschiedene Arbeitsweisen, im Rahmen derer Hebammen ihre Dienste anbieten. Wenn davon die Rede ist, dass du dir eine Hebamme suchst, die dich im Vorfeld und nach der Geburt begleitet, dann sind freiberufliche Hebammen gemeint, die entweder als Beleghebammen die komplette Betreuung übernehmen, indem sie mit bestimmten Kliniken oder Geburtshäusern zusammenarbeiten oder als freie Hebammen Vor- und Nachsorge übernehmen, jedoch nicht unbedingt unmittelbar bei der Geburt dabei sein können.

Theoretisch könntest du auch die Dienste zweier verschiedener freiberuflicher Hebammen für die Vor- und die Nachsorge in Anspruch nehmen. Meist bleiben junge Mütter jedoch bei einer Hebamme. Hattest du für die Vorsorge keine Hebamme, kann dir dein Krankenhaus bzw. Geburtshaus dabei helfen, eine Nachsorge-Hebamme für das Wochenbett und die Stillzeit zu finden, die sich dann um dich kümmert.

Ich möchte eine Hausgeburt haben. Wann soll ich dafür eine Hebamme suchen?

Wenn du eine Hausgeburt in Betracht ziehst, ist es umso wichtiger, die richtige Hebamme zu finden, der du vollends vertraust. Nicht sehr viele Hebammen bieten Hausgeburten an, daher kümmere dich auch hier unbedingt frühzeitig. Informiere dich ausführlich und lasse dich von der Hebamme zu den Vor- und Nachteilen beraten. Bei Risikoschwangerschaften ist von Hausgeburten abzuraten.
Wie finde ich eine Hebamme?

Am besten du suchst zuerst in deiner Nähe. Oft haben Arztpraxen Empfehlungen für dich. Wenn du auf Hebammensuche in Berlin bist, können wir dir helfen.

Was tun, wenn ich keine Hebamme finde?

Auch Frauen, die keine Hebamme finden, werden während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt natürlich nicht allein gelassen. Vorsorgeuntersuchungen übernimmt in diesem Fall der/die Gynäkolog*in. Ambulante Hebammenpraxen sind eine gute Anlaufstelle für werdende Mütter, die schnell Beratung brauchen. Einige Hebammenpraxen bieten Notfallsprechstunden an. Bestimmte Geburtskliniken sind bei dringenden Fragen meist 24 Stunden lang erreichbar.

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Umfassende ärztliche Versorgung
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