Wann sollte ein Rückbildungskurs besucht werden?

Rückbildungskurse sind extrem wichtig. Hier erfahren Sie, wann Sie mit dem Training starten sollten und welches Übungspensum geeignet ist.

Mütter in einem Rückbildungskurs halten ihre Babys als Gewichte vor ihrem Körper

Ab wann sollte man einen Rückbildungskurs besuchen?

Spätestens sechs Wochen nach der Geburt sollten Frauen mit einer gezielten Rückbildungsgymnastik beginnen. Denn während der Schwangerschaft hat sich der weibliche Körper komplett verändert. Die Schwangerschaftshormone haben sämtliches Gewebe des Körpers und die Knorpelverbindungen des Beckens weicher und dehnbarer gemacht. Nach einer Entbindung bemerken Frauen diesen fehlenden Halt.

Ein Rückbildungskurs hilft dabei, die Muskulatur wieder zu stärken und zu festigen. Der optimale Start für das gezielte Training liegt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Geburt. Frauen mit einem Kaiserschnitt warten ein wenig länger. Sie starten nach Absprache mit dem Gynäkologen um die 10. Woche nach der Geburt.

Das Training beugt möglichen Geburtsfolgen, wie Gebärmuttersenkung, Blasenschwäche oder Wirbelsäulenbeschwerden vor. Dazu kommen Entspannungsübungen, Informationen zum Tragen des Kindes und Haltungstechniken beim Stillen.

Zu viel Ehrgeiz schadet im Rückbildungskurs

Junge Mütter sollten gut auf ihren Körper hören. Bei der Rückbildungsgymnastik muss kein übertriebener Ehrgeiz entwickelt werden. Wer zusätzlich zum Kurs zwei- bis dreimal pro Woche für zwanzig Minuten übt, bewegt sich im optimalen Trainingspensum.

Wer sich noch mehr bewegen möchte, unternimmt ausgedehnte Spaziergänge mit dem Baby. So kommen Sie beide in den Genuss der frischen Luft und trainieren gleichzeitig schonend die Ausdauer.

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